Bild folgtKI-generierte IllustrationPhacelia tanacetifolia
Auch bekannt als: Rainfarn-Phazelie, Büschelschön
43
Arten
interagieren
115
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst die Rainfarn-Phazelie sofort an ihren charakteristisch eingerollten Blütenständen, die sich wie kleine Schneckenhäuser entfalten und in einem zarten Lavendelblau leuchten. Mit ihrer Wuchshöhe von 0,58 m ist diese krautige Pflanze eine ideale Besetzung für sonnige Beetlücken. Für den Naturgarten ist sie besonders wertvoll, da sie als exzellente Nektarquelle für zahlreiche Bestäuber dient und so die biologische Vielfalt direkt vor deiner Haustür fördert. Ihre fein gefiederten Blätter erinnern an Farne und beschatten den Boden so gut, dass kaum unerwünschte Wildkräuter aufkommen. Wenn du eine unkomplizierte Art suchst, die schnell wächst und viel Leben in den Garten bringt, machst du mit ihr alles richtig. Einmal ausgesät, sorgt sie mit ihren leichten Samen oft selbst für den Fortbestand im nächsten Jahr.
Blaues Blütenwunder: 0,58 Meter pure Lebenskraft für unsere heimischen Bestäuber.
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Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist die Rainfarn-Phazelie eine herausragende Nahrungsquelle für Bestäuber, die von Mai bis August reichlich Nektar finden. Da sie keine verholzenden Pflanzenteile besitzt, lässt sie sich nach dem Absterben leicht in den Nährstoffkreislauf des Gartens integrieren. Die leichten Samen ermöglichen eine Windausbreitung, was der natürlichen Dynamik im Garten zugutekommt. Mit einer Blattfläche von 3123,0 mm² schützt sie den Boden vor Austrocknung und bietet kleinen Bodenlebewesen ein geschütztes Mikroklima. Auch wenn keine spezifischen Daten zu Schmetterlingsraupen vorliegen, ist sie als allgemeine Insektenweide unersetzlich. Im Winter können die trockenen Stängel, sofern sie stehen gelassen werden, als einfacher Unterschlupf dienen. Ihre Rolle als Bodenverbesserer macht sie zu einem wertvollen Baustein für ein gesundes Gartenökosystem.
Die Rainfarn-Phazelie wird als nicht kindersicher eingestuft, da der Kontakt mit den feinen Haaren an Stängel und Blättern bei empfindlichen Personen Hautreizungen auslösen kann. Trage beim Umgang mit größeren Mengen am besten Gartenhandschuhe. Sollten starke Hautreaktionen oder Unwohlsein auftreten, ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Aug
Nektarwert
5
Pollenwert
5
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.579 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pollen
0.53 mg/Blüte
Wähle für die Aussaat einen vollsonnigen Platz in deinem Garten aus, damit die Pflanze ihre volle Energie entfalten kann.
Die beste Zeit für die Aussaat im Freiland ist das Frühjahr von März bis Mai.
Bereite den Boden vor, indem du ihn oberflächlich lockerst und von groben Steinen befreist.
Da die Samen mit 1,5411 mg sehr leicht sind, solltest du sie nach der Aussaat nur leicht andrücken, damit sie nicht vom Wind verweht werden.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 15 cm ein, damit sich die 0,58 m hohen Einzelpflanzen nicht gegenseitig das Licht nehmen.
Eine zusätzliche Bewässerung ist meist nur in sehr trockenen Phasen notwendig, da die Art recht robust ist.
Nach der Blüte im August kannst du die Pflanzenreste als Gründüngung (Pflanzen, die zur Bodenverbesserung untergearbeitet werden) im Beet belassen.
Gute Partnerin: Die Kornblume (Centaurea cyanus) – sie hat ähnliche Ansprüche an Licht und Boden und ergänzt das Blau der Phazelie hervorragend.
Die Rainfarn-Phazelie (Phacelia tanacetifolia) ist ein Vertreter der Familie der Wasserblattgewächse (Hydrophyllaceae) innerhalb der Gattung Phacelia. In der Region Deutschland, Österreich und der Schweiz wird sie häufig als Trachtpflanze auf Äckern oder in Gärten eingesetzt, da sie als Pionierpflanze (Art, die neu entstandene Lebensräume schnell besiedelt) sehr anpassungsfähig ist. Morphologisch auffällig sind ihre nicht verholzenden, behaarten Stängel und die breitblättrige, farnartige Blattstruktur. Ihre Blütenstände sind Zinken (einseitig gewendete Blütenstände), die sich während der Blütezeit zwischen Mai und August schrittweise strecken.
43 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →