Bild folgtKI-generierte IllustrationRosa rubiginosa agg.
Artengruppe
35
Arten
interagieren
40
Interaktionen
dokumentiert
3
Wirtsbeziehungen
Arten
Wer die Wein-Rose (Rosa rubiginosa agg.) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Sie verrät sich durch ihren intensiven Duft nach frischen Äpfeln, der besonders nach einem Regenschauer aus den Drüsen an ihren Blättern strömt. Dieser heimische Strauch ist ein echtes Multitalent für deinen Naturgarten, da er sowohl als Nistplatz als auch als Nahrungsquelle dient. Konkret profitieren Arten wie die Feldhummel (Bombus pascuorum) oder der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas) von den ungefüllten Blüten. Mit ihrer robusten Art gegenüber Trockenheit ist sie bestens für die kommenden Jahre gewappnet. Wenn du der Natur etwas Gutes tun willst, ist diese Rose genau die richtige Wahl für eine sonnige Hecke.
Apfelduft und Wildbienen-Glück: Diese Rose wird stolze 2,36 Meter hoch.
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Die Wein-Rose ist eine wertvolle Tankstelle für zahlreiche Insekten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten besuchen die Feldhummel (Bombus pascuorum) und die Zweifarbige Schneckenhausbiene (Osmia bicolor) regelmäßig die Blüten, um Pollen zu sammeln. Auch Schmetterlinge wie der Kleine Fuchs (Aglais urticae) und der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas) nutzen das Angebot. Eine Besonderheit ist die Rosengallwespe (Diplolepis mayri), die an diesem Strauch ihre charakteristischen Gallen bildet. Im Winter dienen die Hagebutten als wichtige Energiereserve für Vögel. Die schweren Samen werden meist durch Tiere verbreitet, was die Rose zu einem dynamischen Bestandteil des Garten-Ökosystems macht.
Aufgrund ihrer kräftigen Bestachelung ist die Wein-Rose als nicht kindersicher eingestuft; in Spielbereichen ist daher Vorsicht geboten. Die Pflanze selbst ist nicht giftig, doch die feinen Härchen im Inneren der Hagebutten können bei Kontakt mit Haut oder Schleimhaut Juckreiz verursachen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
2.358 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, da die Rose einen hohen Lichtbedarf (Lichtzahl 7) hat.
Boden: Ein normaler Gartenboden (Mittelzehrer) ist ideal, sofern er kalkhaltig oder basisch (Reaktionszahl 8) ist.
Feuchtigkeit: Setze sie an einen trockenen Ort; sie verträgt Trockenphasen sehr gut, aber keine Staunässe.
Pflanzzeit: Setze den Strauch im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Platzbedarf: Plane ausreichend Raum ein, damit sich die Wuchshöhe von 2,36 m entfalten kann.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nur bei Bedarf nötig; lass die Hagebutten im Winter für die Vögel stehen.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet ihre schweren Samen (Diasporen) über kurze Distanzen, oft mit Hilfe von Tieren.
Gute Partnerin: Der Echte Dost (Origanum vulgare) – er teilt die Vorliebe für sonnige, kalkhaltige Standorte und ergänzt die Rose wunderbar.
Die Wein-Rose gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz fest verwurzelt. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst meist Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie sonnige Waldränder auf kalkhaltigem Untergrund. Morphologisch zeichnet sie sich als verholzter Strauch aus, der eine charakteristische Wuchshöhe von 2,36 m erreicht. Die Blätter sind breitblättrig und auf der Unterseite mit zahlreichen kleinen Drüsen besetzt, welche die ätherischen Öle für den Apfelduft abgeben.
1 Video zu Wein-Rose (Artengruppe)

29 Arten interagieren mit dieser Pflanze
3 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
3 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →