Bild folgtKI-generierte IllustrationRosa rugosa
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Unverwechselbar ist die Kartoffel-Rose durch ihre tief gefurchten, runzligen Blaetter und die grossen, duftenden Schalenblueten. Als Neophyt (Pflanze, die nach 1492 bei uns eingefuehrt wurde) ist sie in unseren Gaerten weit verbreitet und extrem robust. Besonders die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) nutzt das reiche Pollenangebot der offenen Blueten intensiv. Auch fuer den Kleinen Feuerfalter (Lycaena phlaeas) stellt sie einen Anziehungspunkt im Garten dar. Wenn du einen pflegeleichten Strauch suchst, der fast ueberall gedeiht und Insekten anlockt, ist diese Rose eine gute Wahl fuer dich.
Robuste Duftkoenigin und wichtige Pollenquelle fuer die Rotbeinige Furchenbiene.
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Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist die Kartoffel-Rose eine wertvolle Ressource fuer verschiedene Insekten. Die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) ist ein regelmaessiger Gast an den Blueten. Auch Schmetterlinge wie der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas) besuchen den Strauch zur Nahrungssuche. Unter den Kaefern profitiert besonders Dinoptera collaris von dem Angebot. Da die Rose grosse Hagebutten bildet, bietet sie im Winter zudem eine wichtige Struktur im Garten, auch wenn sie als Neophyt die heimische Flora an natuerlichen Standorten verdraengen kann.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Jun
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.45 m
Die Kartoffel-Rose ist ein unkomplizierter Gast in deinem Garten.
Standort: Sie bevorzugt einen vollsonnigen Platz, um ihre volle Bluetenpracht zu entfalten.
Boden: Als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Naehrstoffbedarf) kommt sie mit normalem Gartenboden bestens zurecht.
Feuchtigkeit: Der Boden sollte frisch (maessig feucht) sein, Staunaesse mag sie jedoch nicht.
Pflanzzeit: Du kannst sie im Fruehjahr von Maerz bis Mai oder im Herbst von September bis November pflanzen, sofern kein Frost herrscht.
Pflege: Ein Rueckschnitt ist kaum noetig, sie vertraegt ihn aber bei Bedarf sehr gut.
Vermehrung: Sie breitet sich von selbst ueber Auslaeufer aus.
Kombination: Eine gute Partnerin ist die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium). Beide lieben die Sonne und die Schafgarbe fuellt mit ihren feinen Doldenblueten die Luecken zwischen den kraeftigen Rosenzweigen oekologisch sinnvoll aus.
Die Kartoffel-Rose (Rosa rugosa) gehoert zur Familie der Rosengewaechse (Rosaceae). Urspruenglich aus Ostasien stammend, ist sie heute in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz fest etabliert. Man findet sie oft an Kuesten oder in Gaerten, da sie sehr salztolerant und widerstandsfaehig ist. Sie waechst als gedrungener Strauch und bildet dichte Bestaende durch Auslaeufer (unterirdische Kriechtriebe), was sie von vielen heimischen Wildrosen unterscheidet.
35 Arten interagieren mit dieser Pflanze
3 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
8 weitere Arten besuchen die Blüten
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →