Bild folgtKI-generierte IllustrationAnthonomus rubi
Auch bekannt als: Erdbeer-Blütenstecher
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Dieser Rüsselkäfer erreicht eine Körperlänge von etwa zwei bis vier Millimetern und zeichnet sich durch einen schwarzen, fein behaarten Körper sowie einen auffällig langen Rüssel (Rostrum) aus. Die Flügeldecken weisen deutliche Längsfurchen auf, die für viele Vertreter der Curculionidae (Rüsselkäfer) charakteristisch sind. In Deinem Garten bewegt er sich vor allem in der Krautschicht und an Gehölzrändern. Als phytophager (pflanzenfressender) Organismus nimmt er eine wichtige Rolle im ökologischen Gefüge ein. Die Weibchen legen ihre Eier in die Knospen der Wald-Erdbeere oder Himbeere, woraufhin sich die Larve geschützt im Inneren entwickelt. Die erwachsenen Käfer besuchen zur Nahrungsaufnahme vielfältige Blüten wie die Echte Kamille, den Rainfarn oder das Gänse-Fingerkraut. Auch die Acker-Kratzdistel und der Wiesen-Pippau dienen ihm als Energiequelle. Du kannst die Artenvielfalt unterstützen, indem Du kleine Wildnis-Ecken mit der Kleinen Pimpinelle oder der Echten Nelkenwurz bewahrst. Im Herbst bietet am Boden belassenes Laub den Tieren ein notwendiges Quartier für die Überwinterung.
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Dieser Käfer ist für den Menschen völlig harmlos; er kann weder beißen noch stechen. Es besteht kein besonderer gesetzlicher Schutzstatus. Im Garten ist er ein interessanter Beobachtungsgegenstand, der nur bei sehr starkem Auftreten an Beerensträuchern bemerkt wird, ansonsten aber unauffällig im Ökosystem lebt.
Der Erdbeerblütenstecher (Anthonomus rubi) ist ein Vertreter der Ordnung Coleoptera (Käfer) und gehört zur Familie der Curculionidae (Rüsselkäfer). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie in Belgien heimisch. Die adulten (geschlechtsreifen) Käfer erreichen eine Größe von 2 bis 4 Millimetern. Seine Lebensweise ist eng an die Verfügbarkeit geeigneter Wirtspflanzen in offenen bis halbschattigen Lebensräumen gebunden.
17 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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