Bild folgtKI-generierte IllustrationSinapis arvensis subsp. arvensis
51
Arten
interagieren
67
Interaktionen
dokumentiert
1
Wirtsbeziehungen
Arten
Schon von weitem fällt der Acker-Senf durch seine leuchtend gelben Blütenstände auf, die sich über den oft rau behaarten Blättern erheben. Als Archäophyt (eine Pflanze, die schon vor 1492 bei uns heimisch war) ist er ein wertvoller Bestandteil eines ökologischen Gartens. Besonders die Aschgraue Sandbiene (Andrena cineraria) und die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) nutzen ihn als lebensnotwendige Energiequelle. Wenn du eine unkomplizierte Art suchst, die Leben in deine Beete bringt und gleichzeitig als Zeigerpflanze für guten Boden dient, ist er genau richtig für dich.
Leuchtend gelbe Blütentankstelle für die Aschgraue Sandbiene.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Für die heimische Insektenwelt ist der Acker-Senf ein wahrer Magnet. Nach aktuellen Bestäubungsdaten fliegen ihn besonders solitäre Wildbienen wie die Aschgraue Sandbiene (Andrena cineraria) und die Gewöhnliche Bindensandbiene (Halictus tumulorum) an. Auch die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) findet hier reichlich Nahrung. Im Winter profitieren Vögel wie die Schneeammer (Plectrophenax nivalis) von den ölreichen Samen. Da er zu den Starkzehrern gehört, zeigt er dir zudem an, wo dein Gartenboden besonders nährstoffreich ist.
Achte darauf, dass der Acker-Senf in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft wird. Im Ziergarten solltest du Kleinkinder beim Entdecken der Natur daher im Auge behalten und den Verzehr unterbinden. Bei versehentlichem Verzehr und Unwohlsein hilft der Giftnotruf unter 0228 19 240 weiter.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.453 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Nektar
0.0787 µl/Blüte
Pollen
0.1992 mg/Blüte
Licht: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 7), damit er seine volle Blütenkraft entfalten kann.
Boden: Er bevorzugt nährstoffreiche, fette Böden (Starkzehrer). Eine Gabe Kompost bei der Pflanzung ist ideal.
Feuchtigkeit: Halte den Boden frisch (mäßig feucht), vermeide aber Staunässe.
Kalk: Ein kalkhaltiger oder basischer Untergrund (Reaktionswert 8) fördert die Vitalität.
Pflanzzeit: Säe ihn im Frühling (März bis Mai) direkt aus, da er als einjährige Pflanze schnell keimt.
Wuchs: Er erreicht eine Höhe von genau 0.45 m und fügt sich damit harmonisch in Beete ein.
Pflege: Lass die verblühten Stängel im Herbst stehen, damit die leichten Samen (Diasporen) reifen können.
Vermehrung: Er sorgt durch Selbstaussaat zuverlässig für Nachkommen im nächsten Jahr.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) ist eine ideale Begleiterin, da sie ebenfalls nährstoffreiche Standorte liebt und den gelben Blüten einen schönen Kontrast bietet.
Der Acker-Senf gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt natürlicherweise frische, nährstoffreiche Standorte, oft als Begleiter auf Äckern oder Ruderalflächen (rohe, unbewachsene Bodenstellen). Charakteristisch für diese krautige Pflanze sind die vier Blütenblätter, die sich kreuzförmig gegenüberstehen. Mit seinem kräftigen Wuchs erschließt er Nährstoffe, die für andere Pflanzen oft unerreichbar bleiben.
3 Videos zu Acker-Senf



38 Arten interagieren mit dieser Pflanze
12 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →