Bild folgtKI-generierte IllustrationLinaria cannabina (Linnaeus, 1758)
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Der Bluthänfling (Linaria cannabina) ist ein zierlicher Fink mit braunem Rücken und hellem Bauch, dessen Männchen zur Brutzeit eine auffällig karmesinrote Brust und Stirn tragen. Als typischer Körnerfresser (Samenfresser) ernährt er sich fast ausschließlich von Pflanzenteilen. In Deinem Garten sucht er gezielt nach den Sämereien von Acker-Vergissmeinnicht, Persischem Ehrenpreis oder der Strahlenlosen Kamille. Auch der Gewöhnliche Bärenklau, der Kriechende Hahnenfuß und Lamium purpureum var. incisum (eine Form der Purpurroten Taubnessel) dienen ihm als wichtige Nahrungsgrundlage. Zum Brüten bevorzugt dieser Vogel dichte, oft dornige Hecken wie den Eingriffeligen Weißdorn oder Brombeere. Er ist ein Kurzstreckenzieher (Vogel, der über kurze Distanzen wandert), bleibt jedoch in milden Wintern oft als Standvogel (Vogel, der ganzjährig im Brutgebiet bleibt) in der Region. Du kannst den nützlichen Vogel unterstützen, indem Du Hecken erst im Spätsommer schneidest und Wildkräuter wie den Rot-Klee oder Filipendula ulmaria var. denudata (Mädesüß) stehen lässt. Sein Gesang ist ein abwechslungsreiches Gezwitscher mit flötenden Tönen, das er oft von einer erhöhten Warte aus vorträgt. Im Garten ist er ein willkommener Gast, der dabei hilft, die Ausbreitung mancher Wildkräuter auf natürliche Weise zu regulieren.
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Der Bluthänfling ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt. Störe seine Nester in Hecken und Gebüschen niemals während der Brutzeit von April bis August. Achte bei Gartenarbeiten besonders auf bodennahe Brutplätze in dichten Brombeerranken.
Dieser Singvogel gehört zur Familie der Finken (Fringillidae) innerhalb der Ordnung der Sperlingsvögel. Er ist in ganz Mitteleuropa weit verbreitet und besiedelt bevorzugt offene Landschaften mit dichtem Buschwerk und Heckenstrukturen. Von ähnlichen Arten wie dem Birkenzeisig lässt er sich durch den längeren Schwanz und das Fehlen eines schwarzen Kehlflecks unterscheiden. Seine spezialisierte Lebensweise ist eng an das Vorkommen samentragender Wildkräuter gekoppelt.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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