Bild folgtKI-generierte IllustrationApodemus sylvaticus (Linnaeus, 1758)
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Die Waldmaus (Apodemus sylvaticus) erkennen Sie an ihrem gelbbraunen bis graubraunen Rücken, der hellen Unterseite und den auffallend großen Augen sowie Ohren. Dieses flinke Säugetier bewohnt bevorzugt Gärten mit dichten Hecken, Waldränder oder schlüpft im Winter auch in Gartenhäuser. Als dämmerungs- und nachtaktiver (während der Dämmerung oder Nacht tätiger) Allesfresser sucht sie am Boden nach Nahrung. Dabei nutzt sie ein breites Spektrum an Pflanzen wie die Früchte der Stiel-Eiche und der Gewöhnlichen Esche oder die Samen des Breit-Wegerichs. Auch der Gewöhnliche Gundermann, das Ausdauernde Bingelkraut sowie Acker-Senf und Zaun-Wicken (Vicia sepium var. sepium) gehören zu ihrem Speiseplan. Auf landwirtschaftlichen Flächen in Gartennähe werden zudem Mais, Flug-Hafer oder Gold-Grannenhafer aufgesucht. Im Gegensatz zu manchen Verwandten hält sie keinen echten Winterschlaf, sondern bleibt auch im Februar aktiv und nutzt angelegte Vorräte. In Ihrem Garten freut sich die Maus über naturnahe Ecken mit Laub- und Reisighaufen, die ihr Schutz vor Fressfeinden bieten. Lassen Sie alte Baumstümpfe oder Trockenmauern stehen, um natürliche Rückzugsorte zu erhalten. Eine giftfreie Bewirtschaftung ist wichtig, damit die Maus ausreichend Insekten als ergänzende Eiweißquelle findet.
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Die Waldmaus ist ein friedfertiges Wildtier, kann aber bei Bedrängung zur Verteidigung zubeißen; fassen Sie Tiere daher nur mit festen Handschuhen an. Sie ist nicht giftig und unterliegt dem allgemeinen Artenschutz. Ein Umsiedeln ist in der Regel nicht notwendig, da sie im Garten kaum Schäden anrichtet.
Die Waldmaus gehört zur Familie der Langschwanzmäuse (Muridae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Innerhalb der Gattung Apodemus zeichnet sie sich durch eine hohe Anpassungsfähigkeit an verschiedene Lebensräume aus. Die Tiere erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa acht bis elf Zentimetern und besitzen einen fast ebenso langen Schwanz. Sie leben meist in selbst gegrabenen Erdbauen oder nutzen natürliche Hohlräume als Neststandort.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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