Bild folgtKI-generierte IllustrationHaemorhous mexicanus (P.L.Statius Müller, 1776)
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Der Hausgimpel ist etwa sperlingsgroß und fällt dir im Garten meist durch das kräftige Rot an Kopf und Brust der Männchen auf, während er von erhöhten Warten seinen sprudelnden Gesang vorträgt. Dieser Vogel ist ein reiner Körnerfresser (Samenfresser) und sucht am Boden oder in niedriger Vegetation nach seiner Nahrung. In deinem Garten schätzt er besonders die Sämereien der Vogelmiere (Stellaria media) oder des Gewöhnlichen Greiskrauts. Auch die Mariendistel, der Rübsen und die Stink-Hundskamille sind wichtige Energiequellen für ihn. Seine Nester baut er bevorzugt in geschützten Gebäudenischen oder dichten Hecken. Da er als Standvogel (bleibt das ganze Jahr über im selben Gebiet) gilt, kannst du ihn auch im Winter gut beobachten. Du kannst ihm helfen, indem du verblühte Pflanzen wie den Schlitzblättrigen Storchschnabel oder den Hüllfrüchtiger Sauer-Ampfer nicht sofort zurückschneidest. Auch das Stehenlassen von Acker-Vogelknöterich oder Sauerklee bietet ihm wertvolle Nahrungsgrundlagen. In den kalten Monaten nimmt er zudem gerne ein Angebot an klassischen Futterstellen wahr. Eine naturnahe Gartengestaltung mit diesen Wildkräutern ist für diese Art der beste Schutz.
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Dieser Vogel ist nach geltendem Naturschutzrecht geschützt, weshalb du seine Nester nicht entfernen oder ihn während der Brutzeit stören darfst. Bei Fassadenarbeiten im Frühjahr ist daher besondere Vorsicht geboten. Verwechslungen sind vor allem mit dem Bluthänfling möglich, der ebenfalls rote Gefiederpartien besitzt.
Der Hausgimpel (Haemorhous mexicanus) gehört zur Familie der Finken (Fringillidae) innerhalb der Ordnung der Sperlingsvögel. Er ist in Regionen von Deutschland über Österreich bis in die Schweiz verbreitet und besiedelt vorwiegend Siedlungsgebiete mit reichem Baumbestand. Sein kräftiger, kegelförmiger Schnabel ist eine spezielle Anpassung an seine rein pflanzliche Lebensweise als Samenfresser. Von verwandten Arten lässt er sich durch die deutliche Längsstreifung der braun-grauen Flanken und der hellen Unterseite sicher unterscheiden.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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