Bild folgtKI-generierte IllustrationTanacetum parthenium
Auch bekannt als: grande camomille, Fieberkraut, Zierkamille
36
Arten
interagieren
41
Interaktionen
dokumentiert
Wer das Mutterkraut (Tanacetum parthenium) einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Die kleinen, margeritenähnlichen Blütenköpfe mit ihrem weißen Strahlenkranz und der gelben Mitte sind ein vertrauter Anblick. Im Naturgarten ist die Pflanze eine wichtige Anlaufstelle für spezialisierte Insekten wie die Buckel-Seidenbiene (Colletes daviesanus). Auch farbenprächtige Falter wie der Kleine Fuchs (Aglais urticae) nutzen das Angebot in den Sommermonaten. Mit ihrem würzigen Duft und der kompakten Wuchsform bereichert sie jedes Beet, sofern der Boden nährstoffreich genug ist. Wenn du einen sonnigen Platz frei hast, ist diese Pflanze eine wunderbare Wahl für dich.
Kompakter Korbblütler: Die 24 cm hohe Sommertankstelle für den Kleinen Fuchs.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist das Mutterkraut eine wertvolle Nahrungsquelle für verschiedene Käferarten wie den Halskäfer und den Schmalbock. Auch Schmetterlinge profitieren deutlich: Der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas) und der Kleine Fuchs (Aglais urticae) besuchen die Blüten zur Nektaraufnahme. Besonders hervorzuheben ist die Bedeutung für die Buckel-Seidenbiene (Colletes daviesanus), die den Pollen für ihre Brut sammelt. Da die Samen extrem leicht sind, werden sie über weite Strecken vom Wind getragen und bieten so eine natürliche Ausbreitung im Garten ohne menschliches Zutun.
Bitte beachte, dass das Mutterkraut als nicht kindersicher eingestuft wird. Bei Kontakt mit der Haut können bei empfindlichen Personen Reizungen auftreten. Die Pflanze ist nicht für den Verzehr geeignet; im Falle einer versehentlichen Aufnahme solltest du den Giftnotruf unter 0228 19 240 kontaktieren.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.244 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtzahl 7), damit die Pflanze kräftig blüht.
Boden: Das Mutterkraut ist ein Starkzehrer; es benötigt einen nährstoffreichen, „fetten“ Boden für optimales Gedeihen.
Feuchtigkeit: Achte auf einen frischen, also mäßig feuchten Boden (Feuchtezahl 5).
Wuchshöhe: Die Pflanze erreicht eine Höhe von genau 0,24 m.
Pflanzzeit: Setze das Mutterkraut im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Pflege: Da die Samen mit nur 0,1346 mg sehr leicht sind, verbreitet sich die Pflanze gut durch den Wind – lass verblühte Stängel für die Selbstaussaat stehen.
Vermehrung: Die Pflanze ist nicht verholzt und lässt sich durch Teilung oder Aussaat gut im Garten verteilen.
Pflanzpartner: Eine gute Partnerin ist die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium), die ähnliche Ansprüche an Sonne und Nährstoffe stellt.
Das Mutterkraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet. Es gilt als Neophyt (eine Pflanze, die nach 1492 zu uns kam), hat sich aber fest in der hiesigen Flora etabliert. In der Natur bevorzugt es frische, nährstoffreiche Standorte in der Nähe von Siedlungen oder auf Schuttfluren. Die Pflanze wächst krautig und bildet breitblättrige, tief eingeschnittene Blätter aus, die beim Zerreiben stark duften.
29 Arten interagieren mit dieser Pflanze
7 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →