Bild folgtKI-generierte IllustrationGrammoptera ruficornis (Fabricius, 1781)
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Typisch fuer den Mattschwarzen Blütenbock ist sein zierlicher, nur drei bis sieben Millimeter langer, dunkler Koerper mit den charakteristisch roetlichen Fuehleransaetzen. Du begegnest diesem kleinen Kaefer meist in einer Generation pro Jahr, wenn er emsig auf Bluetendolden nach Pollen und Nektar sucht. Das Weibchen legt seine Eier einzeln an abgestorbene, oft pilzbefallene Zweige ab. Im Fruehling findest du die Kaefer vor allem auf dem Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris) oder dem Eingriffeligen Weißdorn (Crataegus monogyna), waehrend sie im Fruehsommer auch den Feld-Ahorn (Acer campestre) und das Europäische Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus) besuchen. Die Larven sind spezialisiert und fressen das Holz des Blutroten Hartriegels (Cornus sanguinea). Den Winter verbringt das Tier als Larve oder bereits entwickelter Kaefer geschuetzt im Holz in der Kaeltestarre (Zustand verringerter Aktivitaet bei niedrigen Temperaturen). Um diesen Bestaeuber zu foerdern, solltest du abgestorbene Zweige an Straeuchern nicht sofort entfernen und heimische Gehoelze wie die Hainbuche (Carpinus betulus) oder Schwarz-Erle (Alnus glutinosa) im Garten erhalten. So bietest du ihm sowohl wertvollen Lebensraum als auch die notwendigen Nektarquellen.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, der weder stechen noch beißen kann. Er unterliegt keinem besonderen Schutzstatus, sollte aber aufgrund seiner Rolle als Bestäuber und Holzzersetzer pfleglich behandelt werden.
Der Mattschwarze Blütenbock gehört zur Familie der Bockkäfer (Cerambycidae) und ist in Mitteleuropa, insbesondere in Deutschland, Österreich und der Schweiz, weit verbreitet. Mit einer Körperlänge von drei bis sieben Millimetern ist er ein kleiner Vertreter seiner Familie, der bevorzugt an Waldrändern und in naturnahen Gärten lebt. Seine Lebensweise ist eng an die Verfügbarkeit von Totholz und blütenreichen Säumen geknüpft. Die Unterscheidung von ähnlichen Arten erfolgt über die markanten roten Fühlerbasen und die teils hellen Beine.
5 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
29 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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