Bild folgtKI-generierte IllustrationDiaphora mendica
Auch bekannt als: Hellgrauer Fleckleibbär
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Auffaellig ist beim Graubären (Diaphora mendica) der starke farbliche Unterschied zwischen den Geschlechtern, wobei die Männchen meist graubraun und die Weibchen weiß mit feinen schwarzen Punkten gefärbt sind. Dieser Nachtfalter (Lepidoptera) ist in Deinem Garten ein nützlicher Bewohner, der zur Vielfalt der heimischen Insektenwelt beiträgt. Während die Falter nachts aktiv sind, kannst Du die behaarten Raupen tagsüber an verschiedenen Kräutern beobachten. Zu ihren wichtigen Futterpflanzen gehören die Große Brennnessel und der Löwenzahn. Auch die Weiße Taubnessel sowie die Purpurrote Taubnessel sind für die Entwicklung der Larven von großer Bedeutung. Zudem fressen sie an der Kleinblütigen Königskerze und verschiedenen Sternmieren. Gehölze wie die Birke (Betula prisca) oder die Samt-Rose werden ebenfalls gerne als Nahrung genutzt. Du kannst den Falter unterstützen, indem Du diese Wildkräuter in Deinem Garten einfach stehen lässt. Auch der Pfriemenblättrige Wegerich und Ampferarten (Rumex erubescens) bieten den Larven eine lebensnotwendige Nahrungsgrundlage. Ein konsequenter Verzicht auf chemische Spritzmittel hilft der Art in Deinem Garten sehr. So schaffst Du ohne viel Aufwand einen wertvollen Lebensraum für diesen heimischen Schmetterling.
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Weitere monatliche Daten zur Eiablage oder Überwinterung sind in der vorliegenden Faktenbasis nicht enthalten.
Der Graubär ist für den Menschen völlig harmlos und besitzt keine Gifte oder Brennhaare. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit gesundheitsgefährdenden Insekten wie dem Eichenprozessionsspinner. Du kannst diesen heimischen Falter und seine Raupen also unbesorgt in Deinem Garten beobachten.
Der Graubär (Diaphora mendica) wird taxonomisch (nach der biologischen Systematik) in die Familie der Erebidae innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) eingeordnet. Er ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien beheimatet und gilt dort als standorttreue Art. Ein markantes Merkmal ist der ausgeprägte Geschlechtsdimorphismus (deutliche optische Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen), kombiniert mit einer dichten Behaarung des Thorax (Brustabschnitt). Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von etwa 30 bis 40 Millimetern. Die Art besiedelt bevorzugt naturnahe Gärten und Wiesenflächen mit einem reichen Angebot an krautigen Futterpflanzen.
27 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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