Bild folgtKI-generierte IllustrationTrifolium hybridum
Auch bekannt als: Bastardklee, Bastard-Klee, Gewöhnlicher Schwedenklee
84
Arten
interagieren
295
Interaktionen
dokumentiert
2
Wirtsbeziehungen
Arten
Mit seinen weiß-rosa überhauchten Blütenköpfen fällt der Schweden-Klee (Trifolium hybridum) sofort auf. Diese unkomplizierte Art ist ein Gewinn für jeden Naturgarten, da sie über viele Monate hinweg eine verlässliche Nahrungsquelle darstellt. Besonders Wildbienen wie die Gewöhnliche Bindensandbiene (Andrena flavipes) und Schmetterlinge wie der Kleine Fuchs (Aglais urticae) profitieren von seinem Angebot. In deinem Garten übernimmt er zudem die Rolle eines Bodenverbesserers, indem er Stickstoff im Erdreich anreichert. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die wenig Pflege beansprucht und gleichzeitig Leben in dein Grün bringt, triffst du hier die richtige Wahl.
Robuste Dauerblüherin: Fünf Monate lang Nektar für Hummeln und Wildbienen.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Schweden-Klee eine wertvolle Ressource für verschiedene Insektengruppen. Er wird intensiv von Wildbienen wie der Rotbeinigen Furchenbiene (Halictus rubicundus) und dem Hellen Erdhummel-Komplex (Bombus terrestris agg.) besucht. Auch für Tagfalter ist die Art von Bedeutung; der Kleine Fuchs (Aglais urticae) nutzt die Blüten als wichtige Nektarstation. Da die Samen mit nur 0.7191 mg sehr leicht sind, können sie über weite Strecken durch den Wind verbreitet werden, was die natürliche Vernetzung von Biotopen unterstützt. Die Pflanze lebt in Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (AM), was die Nährstoffaufnahme und Bodengesundheit im Garten fördert.
Der Schweden-Klee wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb in Gärten mit spielenden Kleinkindern Vorsicht geboten ist. Er ist zwar nicht als hochgiftig bekannt, sollte aber nicht verzehrt werden. Bei Unwohlsein nach versehentlichem Verzehr kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Nektarwert
5
Pollenwert
5
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.433 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Nektar
334.5677 µl/Blüte
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 7), damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht entwickelt.
Boden: Er gedeiht am besten auf normalem Gartenboden ohne extreme Nährstoffarmut (Mittelzehrer).
Feuchtigkeit: Halte das Substrat frisch (mäßig feucht, Feuchtewert 6), vermeide aber Staunässe.
Bodenreaktion: Ein kalkhaltiger oder basischer Boden (Reaktion 7) ist ideal für die Entwicklung.
Pflanzzeit: Setze den Klee im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in den Boden.
Wuchshöhe: Plane mit einem Platzbedarf für eine Höhe von exakt 0.43 m.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet ihre leichten Samen (0.7191 mg) effizient über den Wind.
Pflege: Ein Rückschnitt nach der ersten Hauptblüte kann die Vitalität fördern, ist aber kein Muss.
Pflanzpartner: Die Wiesen-Glockenblume (Campanula patula) ist eine ideale Begleiterin, da sie ähnliche Ansprüche an die Bodenfeuchte stellt und optisch hervorragend kontrastiert.
Der Schweden-Klee gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist ein etablierter Neophyt (eine Pflanze, die nach 1492 eingeführt wurde) in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In der Natur besiedelt er bevorzugt frische (mäßig feuchte) Wiesen und Wegränder auf kalkhaltigen Böden. Morphologisch zeichnet er sich als krautige Pflanze durch seine dreizähligen Blätter und die kugeligen Blütenstände aus, die im Verblühen oft eine bräunliche Farbe annehmen. Mit seiner fixen Wuchshöhe von genau 0.43 m bleibt er im Vergleich zu anderen Kleearten moderat im Wuchs.
1 Video zu Schweden-Klee

61 Arten interagieren mit dieser Pflanze
21 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →