Bild folgtKI-generierte IllustrationTrifolium campestre
Auch bekannt als: Gelber Ackerklee
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Arten
interagieren
270
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst den Feld-Klee an seinen eiförmigen, goldgelben Blütenköpfchen, die sich beim Verblühen hellbraun färben und dann wie winzige, vertrocknete Hopfenreben aussehen. Diese Pflanze ist ein unkomplizierter Stickstoffsammler, der deinen Boden auf natürliche Weise verbessert und gleichzeitig als wichtige Tankstelle für spezialisierte Wildbienen dient. Besonders die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) und die Gewöhnliche Bindensandbiene (Andrena flavipes) profitieren von seinem Nektarangebot. Mit seinem niedrigen Wuchs schließt er Lücken im Beet und unterdrückt unerwünschten Beiwuchs. Wenn du eine pflegeleichte Art für sonnige Stellen suchst, ist dieser Klee genau die richtige Wahl für deinen Naturgarten.
Goldgelbe Hopfenköpfchen: Der stickstoffsammelnde Magnet für Wildbienen.
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Der Feld-Klee ist eine wertvolle Futterpflanze für verschiedene Wildbienen und Hummeln. Nach aktuellen Beobachtungsdaten besuchen ihn insbesondere die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) und die Dickkopf-Schmalbiene (Lasioglossum calceatum) regelmäßig. Auch für den Hellen Erdhummel-Komplex (Bombus terrestris agg.) und die Gewöhnliche Bindensandbiene (Andrena flavipes) stellt er eine wichtige Nahrungsquelle dar. Sogar die Westliche Kuckuckshummel (Bombus campestris) nutzt die gelben Blütenköpfchen. Im Winter dienen die verbliebenen Samen als Nahrung für kleine Vögel, während die Wurzeln den Boden mit Stickstoff anreichern.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.23 m
Suche einen vollsonnigen Standort aus, da die Pflanze viel Licht für ihre Entwicklung benötigt.
Der Boden sollte frisch sein, was einer normalen, mäßig feuchten Gartenerde entspricht.
Da der Feld-Klee ein Mittelzehrer (normaler Nährstoffbedarf) ist, braucht er keinen zusätzlichen Dünger.
Die ideale Pflanzzeit liegt zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden offen ist.
Eine Vermehrung erfolgt unkompliziert über die Aussaat der Samen.
Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, kann aber nach der Blüte erfolgen, um den Wuchs kompakt zu halten.
Wässere die Pflanze in längeren Trockenperioden mäßig, damit der Boden nicht völlig austrocknet.
Gute Partnerin: Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) – beide teilen ähnliche Standortansprüche und fördern gemeinsam die Vielfalt der Bestäuber.
Der Feld-Klee gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und zur Ordnung der Schmetterlingsblütenartigen (Fabales). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt als Indigen (einheimische Art) bevorzugt sonnige Wiesen und Wegränder. Ein markantes Merkmal sind die dreizähligen Blätter, bei denen das mittlere Blättchen deutlich länger gestielt ist als die beiden seitlichen. Er wächst meist ein- oder zweijährig und erreicht eine Wuchshöhe von etwa 10 bis 30 Zentimetern.
1 Video zu Feld-Klee

65 Arten interagieren mit dieser Pflanze
22 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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