Bild folgtKI-generierte IllustrationSolidago canadensis
Invasive gebietsfremde Art
Diese Art ist als invasiver Neophyt eingestuft. Sie kann heimische Ökosysteme beeinträchtigen und sollte nicht in der Natur ausgebracht werden. Bitte informiere dich vor der Pflanzung über regionale Bestimmungen.
108
Arten
interagieren
237
Interaktionen
dokumentiert
3
Wirtsbeziehungen
Arten
Typisch für die Kanadische Goldrute sind ihre leuchtend gelben, einseitswendigen Blütenrispen, die ab Juli weithin sichtbar sind. Mit ihren breitblättrigen, kräftigen Stängeln bildet sie dichte Bestände, die im Spätsommer eine wichtige Nahrungsquelle darstellen. Besonders die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) und der Sechsbindige Bienenwolf (Philanthus triangulum) profitieren von dem späten Nektarangebot. Da sie als invasiver Neophyt (eine sich stark ausbreitende, gebietsfremde Art) eingestuft ist, erfordert sie in deinem Garten ein gewisses Maß an Kontrolle. Wenn du sie bewusst steuerst, kannst du jedoch gezielt Insekten wie den Holunderspanner (Ourapteryx sambucaria) unterstützen.
Späte Goldquelle für Furchenbienen – ein robuster Gast mit Ausbreitungsdrang.
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Die Kanadische Goldrute wird als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn sie keine hochgiftigen Inhaltsstoffe besitzt, können die Pollen oder der Hautkontakt bei empfindlichen Menschen allergische Reaktionen auslösen. Achte beim Rückschnitt vorsichtshalber auf Gartenhandschuhe.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Jul – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Nektarwert
5
Pollenwert
5
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.817 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Kanadische Goldrute gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist ursprünglich in Nordamerika beheimatet, tritt bei uns jedoch als etablierter Neophyt auf. Sie besiedelt bevorzugt Ruderalstellen (unbebaute Rohbodenflächen) sowie frische Goldrutenfluren und ist als Starkzehrer auf nährstoffreiche Böden angewiesen. Morphologisch zeichnet sie sich als ausdauernde, nicht verholzte krautige Pflanze mit einer beachtlichen Blattfläche aus. Eine Besonderheit ist ihre AM-Mykorrhiza (eine Symbiose mit Bodenpilzen), die ihre Nährstoffaufnahme an sonnigen Standorten optimiert.
92 Arten interagieren mit dieser Pflanze
3 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
13 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•DAISIE — Roy H et al. (2019), DOI: 10.15468/ybwd3x (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →