Bild folgtKI-generierte IllustrationAlopecurus pratensis subsp. pratensis
Auch bekannt als: Alopecurus pratensis subsp. pratensis
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Du erkennst den Wiesen-Fuchsschwanz (Alopecurus pratensis subsp. pratensis) an seinen weichen, zylindrischen Blütenrispen, die tatsächlich an einen buschigen Fuchsschwanz erinnern. Er ist eines der ersten Gräser, die im Frühjahr Struktur in deine Wiese bringen. Ökologisch ist er besonders wertvoll als Raupenfutter und Nektarquelle für Falter wie den Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) oder den Rostfarbigen Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus). Da er nährstoffreiche Böden liebt, zeigt er dir eine hohe Bodenqualität an. Wenn du eine lebendige Fettwiese (nährstoffreiche Wiese) anlegen willst, machst du mit ihm alles richtig.
Frühstarter für Falter: Das weiche Federgras für deine lebendige Fettwiese.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist dieses Gras eine wichtige Ressource für Schmetterlinge wie den Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) und den Rostfarbigen Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus). Die Raupen des Trinkers (Euthrix potatoria), einer charakteristischen Nachtfalterart, nutzen die Halme als Nahrung. Auch Käfer wie der Sechzehnfleckige Kugelmarienkäfer (Tytthaspis sedecimpunctata) und der Rotbeinige Zipfelkäfer sind regelmäßig an den Ähren zu finden. Sogar Honigbienen besuchen das Gras zur Pollenernte. Die leichten Samen (0,7868 mg) werden vom Wind verbreitet und bieten im Winter eine Nahrungsgrundlage für Vögel.
Der Wiesen-Fuchsschwanz wird in Bezug auf die Garteneigenschaften als nicht kindersicher eingestuft. Dies begründet sich vor allem durch das allergene Potenzial der Gräserpollen während der Blütezeit und mögliche Hautreizungen durch die feinen Grannen (borstenartige Fortsätze) der Blüten. Eine direkte Giftigkeit liegt jedoch nicht vor, sodass keine Gefahr für Haustiere bei versehentlichem Kontakt besteht.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.597 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort im Halbschatten oder in der Sonne (Lichtwert 6).
Achte auf einen frischen Boden; die Erde sollte mäßig feucht sein und nie vollständig austrocknen (Feuchtewert 5).
Als Starkzehrer (Pflanze mit hohem Nährstoffbedarf) benötigt er einen nährstoffreichen Boden (Nährstoffwert 8).
Die Erde sollte idealerweise neutral bis schwach sauer beschaffen sein (Reaktionswert 6).
Pflanze das Gras im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Halte den Boden nach der Pflanzung gleichmäßig feucht, bis die Pflanze fest angewurzelt ist.
Ein Rückschnitt erfolgt am besten erst nach der Samenreife, um die Selbstaussaat zu fördern.
Gute Partnerin: Die Kuckucks-Lichtnelke (Silene flos-cuculi) — sie teilt die Vorliebe für feuchte, nährstoffreiche Standorte und ergänzt das Gras optisch perfekt.
Der Wiesen-Fuchsschwanz gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist eine in Mitteleuropa heimische Art. Sein natürlicher Lebensraum sind frische bis feuchte Fettwiesen (nährstoffreiches Dauergrünland), die gut mit Stickstoff versorgt sind. Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von 0.6 m und wächst in lockeren Horsten (büschelartige Wuchsform). Auffällig sind die breiten Blätter und die dichten, walzenförmigen Blütenrispen, die sich bereits früh im Jahr entwickeln.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →