Bild folgtKI-generierte IllustrationPhyllobius pyri
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Wirtspflanzen
bekannt
Dieser Rüsselkäfer fällt durch seine längliche Körperform und die metallisch grün bis kupferfarben glänzenden Deckflügel auf, die meist fünf bis sieben Millimeter lang sind. Du begegnest ihm im Frühling häufig an Waldrändern, in Hecken oder in naturnahen Gärten auf verschiedenen Laubgehölzen. Als typischer Bewohner der Strauchschicht ernährt er sich von den Blättern und Knospen seiner Wirtspflanzen. Zu seinen Nahrungsquellen gehören unter anderem die Gewöhnliche Hasel, die Stiel-Eiche, die Zitter-Pappel sowie Kultur-Birnen. Auch an Wiesen-Kerbel oder Gewöhnlichem Löwenzahn kannst du den Käfer beim Fressen beobachten. Die Larven entwickeln sich im Boden und ernähren sich dort von Wurzeln, wobei sie eine wichtige Rolle im natürlichen Nährstoffkreislauf einnehmen. Sie bevorzugen als Futterpflanzen etwa die Grau-Erle, die Flatter-Ulme oder den Apfel. Für den Fortbestand dieser Art ist ein ungestörter, lebendiger Boden entscheidend. Du kannst den Birkenblattroller unterstützen, indem du auf chemische Mittel verzichtest und im Herbst das Laub unter den Bäumen als Schutzschicht liegen lässt. Ein naturnaher Garten mit einer Vielfalt an heimischen Gehölzen bietet den Tieren optimale Lebensbedingungen.
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Dieser Käfer ist für dich völlig harmlos und kann weder beißen noch stechen. Obwohl er an Blättern frisst, verursacht er in der Regel keine nennenswerten Schäden an Gartenpflanzen und muss nicht bekämpft werden. Er besitzt keinen speziellen Schutzstatus, bereichert aber die biologische Vielfalt.
Der Birkenblattroller gehört zur Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae) innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera). Er ist in Mitteleuropa, insbesondere in Deutschland, Österreich und der Schweiz, weit verbreitet und gilt als heimisch. Mit einer Körperlänge von etwa fünf bis sieben Millimetern ist er ein kleiner, aber durch seine Färbung auffälliger Vertreter seiner Gattung. Seine Lebensweise ist phytophag (pflanzenfressend) und eng an verschiedene Laubgehölze sowie offene Wiesenstrukturen gebunden. Die Art ist ein fester und nützlicher Bestandteil unserer heimischen Ökosysteme.
8 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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