Bild folgtKI-generierte IllustrationArmeria maritima subsp. serpentini
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Arten
interagieren
43
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt die Serpentin-Grasnelke (Armeria maritima subsp. serpentini) durch ihre leuchtend rosa Blütenbälle auf, die auf drahtigen Stielen über dichten, grasartigen Polstern schweben. Diese Pflanze ist eine Spezialistin für karge Ecken in deinem Garten, an denen andere Gewächse kaum eine Chance haben. Als wertvolle Nektarquelle lockt sie gezielt Bestäuber wie den Kleinen Feuerfalter (Lycaena phlaeas) und die Aschgraue Sandbiene (Andrena cineraria) an. Wenn du einen sonnigen Standort mit magerem Boden hast, machst du mit ihr alles richtig. Du wirst staunen, wie viel Leben dieses kleine Polster auf engstem Raum versammelt.
Kompakter Überlebenskünstler: 16 cm geballte Naturkraft für seltene Wildbienen.
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Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist die Serpentin-Grasnelke eine wichtige Anlaufstelle für spezialisierte Wildbienen wie die Aschgraue Sandbiene (Andrena cineraria) und die Gewöhnliche Bindensandbiene (Andrena flavipes). Auch die Rotbeinige Furchenbiene (Lasioglossum calceatum) nutzt das Angebot intensiv. Unter den Schmetterlingen profitieren besonders der Kleine Fuchs (Aglais urticae) und der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas) von der Blüte. Die leichten Samen dienen nach der Reife als Nahrung für Kleintiere und werden durch Wind über weite Strecken verbreitet, was die Besiedlung neuer Lebensräume fördert.
Die Serpentin-Grasnelke wird in Fachdatenbanken als nicht kindersicher eingestuft. Achte darauf, dass kleine Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Im Falle eines Verzehrs oder bei Unsicherheit kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.156 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Ellenberg Licht 8: Wähle unbedingt einen vollsonnigen Platz, sie benötigt mindestens 6 Stunden direkte Sonne.
Ellenberg Feuchte 4: Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein, darf aber keine Staunässe bilden.
Boden: Als Schwachzehrer (Magerer Boden) braucht sie nährstoffarme Erde; mische bei Bedarf Sand unter.
Pflanzzeit: Setze die Jungpflanzen im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Wuchshöhe: Mit genau 0.16 m bleibt sie sehr niedrig und eignet sich perfekt für den Beetrand.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, da die Samenreife wichtig für die natürliche Vermehrung ist.
Vermehrung: Die leichten Diasporen (Samen) mit nur 1.4075 mg Gewicht verbreiten sich durch den Wind.
Gute Partnerin: Der Schaf-Schwingel (Festuca ovina) – er teilt die Vorliebe für magere Standorte und ergänzt die Polsterform optisch ideal.
Die Serpentin-Grasnelke gehört zur Familie der Bleiwurzgewächse (Plumbaginaceae) und ist eine in Deutschland heimische Unterart. Ihr natürlicher Lebensraum sind oft schwach saure bis neutrale Standorte auf mageren Böden, die eine besondere mineralische Zusammensetzung aufweisen. Morphologisch zeichnet sie sich als krautige Pflanze durch ihre schmalen, breitblättrigen Blätter aus, die Wasser effizient speichern können. Trotz ihrer zarten Erscheinung erreicht sie eine Wuchshöhe von exakt 0.16 m und bildet mit ihrem AM-Mykorrhiza-Status (Symbiose mit Bodenpilzen) ein stabiles Wurzelnetzwerk aus.
1 Video zu Armeria maritima subsp. serpentini

38 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →