Bild folgtKI-generierte IllustrationDiachrysia chrysitis
Auch bekannt als: Messingeule
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Kaum zu uebersehen: Die Glanzeule (*Diachrysia chrysitis*) verraet sich durch den auffaelligen, metallischen Glanz auf ihren Vorderfluegeln. Dieser Schmetterling (Lepidoptera) ist ein dämmerungsaktiver (waehrend der Abenddaemmerung aktiver) Gast, der in Deinem Garten Nektar an Himbeeren (*Rubus idaeus*), der Verschiedenblaettrigen Kratzdistel (*Cirsium heterophyllum*) und Orchideen wie der Grossen Haendelwurz oder *Gymnadenia conopsea* sucht. Waehrend der Falter von Bluete zu Bluete fliegt, ernaehren sich seine Raupen von einer Vielzahl an Pflanzen. Dazu gehoeren Gemuesekulturen wie Erbse und Petersilie, aber auch Wildkraeuter wie die Weisse Taubnessel, der Gewoehnliche Beinwell und die Behaarte Karde. Auch die Wilde Engelwurz, die Lanzett-Kratzdistel und die Myrten-Aster dienen als wichtige Nahrungsquellen. Um die Art zu foerdern, solltest Du heimische Stauden wie den Gewoehnlichen Wasserdost oder die Kleine Klette in Deinem Garten zulassen. Die Glanzeule ist fuer Dich und Deinen Garten vollkommen harmlos und stellt keine Bedrohung fuer Deine Ernte dar.
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Diese Art ist fuer den Menschen vollkommen harmlos und besitzt keine Gifte oder Stacheln. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit gesundheitsgefaehrdenden Insekten, und die Glanzeule gilt in den heimischen Regionen nicht als meldepflichtiger Schaedling.
Die Glanzeule wird in die Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) eingeordnet. Sie ist in Deutschland, Oesterreich, der Schweiz und Belgien heimisch und besiedelt dort verschiedenste Lebensraeume von Gaerten bis hin zu feuchten Wiesen. Ihr auffaelligstes Merkmal ist der metallische Glanz (Lichtreflexion durch spezielle Schuppenstrukturen) auf den Vorderfluegeln. Die Falter sind dämmerungsaktiv und auf eine Vielfalt an Nektarpflanzen angewiesen, um ihren Energiebedarf zu decken.
22 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
3 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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