Bild folgtKI-generierte IllustrationHylaeus gredleri Förster, 1871
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Gredlers Maskenbiene (Hylaeus gredleri) erkennst du an ihrem fast haarlosen, schwarzen Körper und der namensgebenden hellen Zeichnung im Gesicht. Diese kleine Wildbiene transportiert Pollen nicht an den Beinen, sondern im Kropf, weshalb sie oft glänzend und unbehaart wirkt. Sie ist polylektisch (auf keine bestimmte Pflanzenfamilie spezialisiert) und nutzt von April bis August ein breites Nahrungsangebot. In deinem Garten besucht sie gerne die Wiesen-Margerite, die Gewöhnliche Möhre oder den Raps. Auch der Gewöhnliche Bärenklau, die Acker-Kratzdistel und die Kleine Pimpinelle sind wichtige Pollenquellen für sie. Ihre Nester legt sie in vorhandenen Hohlräumen wie markhaltigen Stängeln oder Käferfraßgängen in Totholz an. Du kannst sie unterstützen, indem du markhaltige Brombeerranken oder alte Pflanzenstängel über den Winter stehen lässt. Auch kleine Nischen in Trockenmauern werden als Brutstätte angenommen. Da sie auch an der Echten Strandkamille und dem Wiesen-Silau zu finden ist, hilft eine abwechslungsreiche Wildblumenwiese dieser Art sehr.
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Diese Biene ist für Menschen absolut friedfertig und ihr winziger Stachel ist nicht in der Lage, die menschliche Haut zu durchdringen. Als heimische Wildbiene ist sie nach den geltenden Naturschutzbestimmungen geschützt. Eine Verwechslung mit Wespen ist aufgrund ihrer Größe ausgeschlossen.
Diese Art gehört zur Familie Colletidae (Urbienen) innerhalb der Ordnung Hymenoptera (Hautflügler) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Die Nistbiologie zeichnet sich durch die Nutzung vorhandener Gänge in Holz oder Pflanzenstängeln aus, die mit einem körpereigenen Drüsensekret ausgekleidet werden. Die Unterscheidung von anderen Maskenbienen (Gattung Hylaeus) ist im Feld schwierig, da hierfür die genaue Form der maskenartigen Gesichtszeichnung oft unter der Lupe betrachtet werden muss.
23 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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