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Crataegus subsphaerica
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Arten
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dokumentiert
Wer den Verschiedenzähnigen Weißdorn (Crataegus subsphaerica) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Er besticht durch seine schneeweißen Blütenwolken im Mai und die charakteristischen, tief eingeschnittenen Blätter an dornigen Zweigen. Dieser Strauch ist ein unverzichtbarer Baustein für Deinen Naturgarten, da er spezialisierten Wildbienen wie der Grauen Sandbiene (Andrena cineraria) eine reichhaltige Tafel bietet. Er gilt sowohl als indigen (einheimisch) als auch als Archäophyt (eine vor 1492 vom Menschen eingeführte, nun eingebürgerte Art) und ist somit bestens an unser Klima angepasst. Wenn Du einen langlebigen Schutzraum für Tiere suchst, machst Du mit diesem Gehölz alles richtig.
Nektar-Tankstelle mit 1,8 Mikrolitern pro Blüte: Ein Fest für seltene Sandbienen.
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Mit einem Nektarvolumen von etwa 1,88 Mikrolitern pro Blüte stellt dieser Weißdorn eine hocheffiziente Energiequelle dar. Zum Vergleich: Das ist eine Menge, die es Bestäubern wie der Zweifarbigen Sandbiene (Andrena bicolor) erlaubt, mit wenigen Blütenbesuchen ihren Bedarf zu decken. Nach aktuellen Bestäubungsdaten nutzen auch die Gold-Sandbiene (Andrena chrysosceles) und die Gelbsporige Sandbiene (Andrena flavipes) intensiv die 0,33 Milligramm Pollen pro Blüte. Da die Kronröhrentiefe (der Weg zum Nektar) mit 0,25 Millimetern sehr gering ist, haben auch kurzrüsselige Insekten leichten Zugang. Im Winter bieten die Früchte zudem Nahrung für heimische Vögel.
Achtung, der Verschiedenzähnige Weißdorn ist nicht als kindersicher eingestuft. Dies liegt vor allem an den kräftigen Dornen, die bei Kontakt zu schmerzhaften Kratzern oder Stichverletzungen führen können. Eine Verwechslungsgefahr mit giftigen Beerensträuchern besteht bei Kenntnis der typischen Blattform kaum, dennoch sollte er nicht direkt neben Spielflächen gepflanzt werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Der Verschiedenzähnige Weißdorn gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Mitteleuropa verbreitet. Er wächst bevorzugt an sonnigen Waldrändern oder in Feldhecken und erreicht als Strauch oder kleiner Baum beachtliche Höhen. Morphologisch zeichnet er sich durch seine dornigen Kurztriebe und die namensgebende, variierende Zähnung der Blattränder aus. Als robuster Überlebenskünstler besiedelt er oft Grenzstandorte zwischen Wald und offenem Gelände und bildet dort dichte, fast undurchdringliche Strukturen.
52 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•FloRes_2022
•Mendeley_UK_2022
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.