
Vicia sepium var. sepium
50
Arten
interagieren
69
Interaktionen
dokumentiert
1
Wirtsbeziehungen
Arten
Auffällig sind die violetten bis braunroten Schmetterlingsblüten, die in kleinen Gruppen aus den Blattachseln der Zaun-Wicke (Vicia sepium var. sepium) hervorlugen. Als Stickstoff-Sammlerin verbessert sie auf natürliche Weise die Bodenqualität in deinem Garten, was sie zu einer wertvollen Bewohnerin macht. Besonders Wildbienen wie die Hosenbiene und Schmetterlinge wie der Aurorafalter (Anthocharis cardamines) profitieren von ihrem Nektarangebot. Mit einer kompakten Wuchshöhe fügt sie sich wunderbar in naturnahe Hecken oder Säume ein. Wenn du eine Pflanze suchst, die ökologischen Nutzen mit Robustheit verbindet, ist diese Wildstaude die ideale Wahl für dich.
Bodenverbesserer und Schmetterlingsmagnet: Die Zaun-Wicke bringt Leben an den Rand.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Zaun-Wicke eine wichtige Tankstelle für spezialisierte Flieger. Zu den regelmäßigen Besuchern gehören der Frühlings-Perlmutterfalter (Boloria euphrosyne) und die Westliche Kuckuckshummel (Bombus campestris). Auch der Aurorafalter (Anthocharis cardamines) nutzt die Blüten als Energiequelle. Die Larven des Gartenkäfers (Phyllopertha horticola) finden im Umfeld der Pflanze Lebensraum. Durch ihre schweren Samen, die oft nur über kurze Distanzen fallen, bietet sie eine verlässliche Nahrungsquelle am Boden. Zudem dient sie als Wirtspflanze für verschiedene Insektenlarven, was das biologische Gleichgewicht im Garten stabilisiert.
Die Zaun-Wicke ist als nicht kindersicher eingestuft, da insbesondere die Samen in den Hülsen bei Verzehr Unverträglichkeiten auslösen können. Achte darauf, dass Kinder im Garten keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Im Falle eines Verdachts auf eine Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.445 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz, idealerweise am Rand von Gehölzen.
Boden: Sie gedeiht am besten auf frischen, nährstoffreichen Lehmböden.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Bodenvorbereitung: Eine spezielle Düngung ist nicht nötig, da sie Stickstoff selbst binden kann.
Wuchsstütze: Da sie 0,45 m hoch wird, freut sie sich über benachbarte Halme oder einen Maschendrahtzaun.
Pflege: Ein Rückschnitt nach der Blüte kann die Samenbildung kontrollieren, falls eine starke Ausbreitung nicht erwünscht ist.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich durch Selbstaussaat über ihre 19,47 mg schweren Diasporen (Ausbreitungseinheiten).
Pflanzpartner: Gute Nachbarn sind das Wiesen-Labkraut (Galium molluginosum) oder der Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense), die ihr gleichzeitig als natürliche Stütze dienen.
Die Zaun-Wicke gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist innerhalb der Ordnung der Schmetterlingsblütenartigen ein fester Bestandteil der Flora in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ihr natürlicher Lebensraum erstreckt sich über Waldränder und Fettwiesen (nährstoffreiche, meist gemähte Wiesen). Typisch für diese krautige Pflanze ist ihre Wuchshöhe von exakt 0,45 m und ihre Blätter, die in verzweigten Ranken enden. Damit hält sie sich geschickt an benachbarten Pflanzen fest, ohne diese zu erdrücken.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_1899998845
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