Bild folgtKI-generierte IllustrationColocasia coryli
28
Pflanzen
besucht
40
Interaktionen
dokumentiert
28
Wirtspflanzen
bekannt
Typisch für die Haseleule (Colocasia coryli) ist ihre rindenartige Flügelzeichnung und die unauffällige graubraune Färbung. Während die dämmerungsaktiven (in der Abenddämmerung fliegenden) Falter Nektar suchen, fressen die Raupen an verschiedenen Laubblättern. In deinem Garten kannst du sie an der Gewöhnlichen Hasel, der Gewöhnlichen Buche oder an Birkenarten wie der Moor-Birke und Hänge-Birke finden. Auch die Zitter-Pappel, die Kriech-Weide, die Zerreiche und die Herzblättrige Erle dienen als Nahrungsquelle. Der Feld-Ahorn und die Schlehe (Artengruppe nahe verwandter Wildgehölze) werden von den Raupen ebenfalls genutzt. Die erwachsenen Tiere besuchen die Blüten von Zwetschgen, Schlehen oder der Nördlichen Traubenkirsche (Prunus padus subsp. borealis). Wenn du diese heimischen Gehölze pflanzt, förderst du die Art gezielt. Da sie polyphag (viele verschiedene Pflanzenarten nutzend) ist, gilt sie als sehr anpassungsfähig. Ein naturnaher Garten ohne chemische Mittel bietet ihr den besten Schutz.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Die Haseleule (Colocasia coryli) ist für den Menschen vollkommen harmlos und stellt keine Gefahr für Gartenpflanzen dar. Es handelt sich um eine unbedenkliche heimische Art, die keine Giftstoffe produziert und bedenkenlos beobachtet werden kann.
Die Haseleule (Colocasia coryli) wird der Familie der Noctuidae (Eulenfalter) in der Ordnung der Lepidoptera (Schmetterlinge) zugeordnet. Sie ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien beheimatet. Die Falter sind dämmerungsaktiv (während der Abenddämmerung fliegend) und besitzen eine schützende Färbung, die sie auf Baumrinde tarnt. Als Bewohner von Laubholzbeständen ist die Art in vielen naturnahen Gärten anzutreffen. Ihre Raupen entwickeln sich an einer Vielzahl heimischer Bäume und Sträucher.
28 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →