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Rubus hylanderi
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Auch bekannt als: Rubus hylanderi, Hylander-Haselblattbrombeere
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Arten
interagieren
118
Interaktionen
dokumentiert
Mit ihren haselblattähnlichen Blättern fällt Hylanders Haselblattbrombeere (Rubus hylanderi) sofort auf. Diese botanische Rarität ist ein echtes Juwel für deinen Naturgarten, da sie als heimische Art perfekt an unser Klima angepasst ist und gleichzeitig zu den extrem seltenen Pflanzen der Roten Liste zählt. Besonders die Zweifarbige Sandbiene (Andrena bicolor) und der Rote Würfelfalter (Spialia sertorius) profitieren von ihrem reichen Nektarangebot zwischen Mai und August. Da sie kaum noch in der freien Natur vorkommt, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen aktiven Beitrag zum Artenschutz. Wenn du einen strukturreichen Garten liebst, ist diese Brombeere genau das Richtige für dich.
Rekord-Nektar für seltene Falter: Ein botanisches Juwel der Roten Liste.
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Diese Art ist eine ökologische Kraftquelle für Bestäuber. Mit einem beachtlichen Nektarvolumen von etwa 9,65 Mikrolitern pro Blüte liefert sie enorme Mengen Energie für Wildbienen wie die Graue Sandbiene (Andrena cineraria) oder die Gelbbindige Furchenbiene (Andrena flavipes). Ein solches Nektarangebot reicht oft aus, um dutzende Insektenbesuche pro Blüte zu sättigen. Auch seltene Schmetterlinge wie der Rote Würfelfalter (Spialia sertorius) und der Heilziest-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) sind regelmäßig an den Blüten zu finden, was die Pflanze zu einem wichtigen Trittsteinbiotop macht.
Achtung, Hylanders Haselblattbrombeere ist laut Datenbank nicht kindersicher. Dies liegt an den für Brombeeren typischen Stacheln, an denen man sich schmerzhaft kratzen kann. Es besteht jedoch keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten, und die Früchte sind für den Menschen ungiftig.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Aug
Hylanders Haselblattbrombeere ist ein Vertreter der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Als indigen eingestufte Pflanze (ursprünglich einheimisch) ist sie in unseren Breiten extrem selten geworden und wird auf der Roten Liste unter der Kategorie R geführt. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre typischen, breit-eiförmigen Blätter aus, die an die der Haselnuss erinnern. Sie besiedelt bevorzugt Waldränder und Gebüschsäume in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
64 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloRes_2022
•Mendeley_UK_2022
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.