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Rubus rhombicus
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Auch bekannt als: Rubus rhombicus
64
Arten
interagieren
118
Interaktionen
dokumentiert
An ihren markanten, rautenförmigen Blättern lässt sich die Rhombische Haselblattbrombeere (Rubus rhombicus) sofort erkennen. In deinem Naturgarten übernimmt sie die Rolle einer wertvollen Nektar-Tankstelle, die von Mai bis August zuverlässig liefert. Besonders die Graue Sandbiene (Andrena cineraria) und der seltene Rote Würfelfalter (Spialia sertorius) profitieren von der üppigen Blüte. Als heimischer Strauch ist sie robust und perfekt an unser Klima angepasst. Wenn du einen sonnigen Platz mit gutem Boden hast, ist diese Brombeere eine hervorragende Wahl für die Artenvielfalt. Du wirst schnell merken, wie lebendig es um die weißen Blüten zugeht.
Nektar-Riese für den Garten: Über 9 Mikroliter Energie pro Blüte für Wildbienen.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Art ein wahrer Nektar-Riese: Mit etwa 9,65 Mikrolitern Nektar pro Blüte bietet sie ein Vielfaches der Energie herkömmlicher Gartenblumen. Davon profitieren Wildbienen wie die Gelbbeinige Sandbiene (Andrena flavipes) und die Zweifarbige Sandbiene (Andrena bicolor) massiv. Auch für Schmetterlinge wie den Mosaik-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) oder den Heilziest-Dickkopffalter (Muschampia cribrellum) stellt sie eine lebenswichtige Ressource dar. Die lange Blütezeit von Mai bis August sorgt dafür, dass Bestäuber über mehrere Monate hinweg eine stabile Nahrungsgrundlage finden.
Die Pflanze ist nicht kindersicher, da sie brombeertypische Dornen besitzt, die zu Kratzern führen können. Eine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten besteht bei den charakteristischen Blättern und Blüten nicht. Die Früchte sind ungiftig und für den Menschen harmlos.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Mai – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Die Rhombische Haselblattbrombeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen. Sie ist in Deutschland und der Schweiz indigen (ursprünglich einheimisch) und besiedelt bevorzugt sonnige Standorte. Als Starkzehrer (Pflanze mit hohem Nährstoffbedarf) benötigt sie Böden, die reich an Mineralstoffen sind. Morphologisch zeichnet sie sich durch den typischen brombeerartigen Wuchs und die namensgebenden, rhombisch geformten Teilblätter aus.
64 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloRes_2022
•Mendeley_UK_2022
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.