Bild folgtKI-generierte IllustrationAthalia rosae
Auch bekannt als: Kohlrüben-Blattwespe, Kohlrübenblattwespe, Rüben-Blattwespe, Rübenblattwespe
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Die Rübsenblattwespe (Athalia rosae) ist ein auffällig gefärbtes Insekt mit einem leuchtend orange-gelben Hinterleib und schwarzen Markierungen am Brustabschnitt. Als Vertreterin der Pflanzenwespen besitzt sie keine Wespentaille (Einschnürung zwischen Brust und Hinterleib), was sie deutlich von anderen Wespenarten unterscheidet. In Deinem Garten begegnest Du ihr als friedlichem Bewohner, dessen Larven sich von Pflanzen wie Rübsen, Meerrettich oder Garten-Rettich ernähren. Die erwachsenen Tiere fliegen Blüten an, um Nektar zu trinken, wobei sie unter anderem das Knöllchen-Scharbockskraut oder die Schaftlose Primel besuchen. Auch Doldenblütler wie die Gewöhnliche Sichelmöhre, die Große Pimpinelle, der Brenn-Pastinak und der Gewöhnliche Bärenklau sind wichtige Nahrungsquellen. Mit ihrem sägeartigen Legebohrer platzieren die Weibchen ihre Eier sicher im Gewebe der Blätter. Die daraus schlüpfenden Larven werden als Afterraupen (Insektenlarven mit mehr als fünf Beinpaaren am Hinterleib) bezeichnet. Ökologisch gesehen spielt die Art eine Rolle als Bestäuber und dient gleichzeitig als Nahrung für Vögel. Falls Du Fraßstellen an Deinem Meerrettich findest, ist das meist unbedenklich und ein Zeichen für biologische Vielfalt. Du förderst dieses Tier, indem Du Weiß-Klee im Rasen duldest oder heimische Wildkräuter stehen lässt. Eine gezielte Bekämpfung ist in naturnahen Gärten weder nötig noch ökologisch sinnvoll.
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Die Rübsenblattwespe ist für Dich absolut ungefährlich, da sie keinen Stachel besitzt und nicht beißen kann. Sie gilt nicht als geschützte Art, ist jedoch ein nützlicher Bestandteil des Ökosystems. Ein Eingreifen ist nicht erforderlich, da sie im Garten keinen nennenswerten Schaden anrichtet.
Taxonomisch wird die Rübsenblattwespe (Athalia rosae) in die Familie der Echten Blattwespen (Tenthredinidae) eingeordnet. Sie ist in Mitteleuropa, insbesondere in Deutschland, Österreich und der Schweiz, flächendeckend heimisch. Das Insekt lebt solitäre (einzeln lebend) und bildet keine sozialen Gemeinschaften oder Nester. Ihre Lebensweise ist eng mit Kreuzblütengewächsen verknüpft, die als Larvennahrung dienen. Da sie zu den Pflanzenwespen zählt, fehlt ihr der für Stechimmen typische Giftstachel.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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