Bild folgtKI-generierte IllustrationCosmia trapezina
Auch bekannt als: Trapezeule
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Typisch fuer die Erlen-Pfeileule ist ihre unauffaellige Tarnfaerbung, die sie an Baumstaemmen fast unsichtbar macht. In Deinem Garten kannst Du das Tier in zwei Stadien erleben, die sehr unterschiedliche Ansprueche haben. Die Raupen sind polyphag (viele verschiedene Pflanzen fressend) und nutzen Gehoelze wie die Stiel-Eiche, den Feld-Ahorn, die Berg-Ulme oder die Europaeische Laerche als Kinderstube. Auch an Obstbaeumen wie Apfel und Ess-Kastanie sowie an der Kriech-Weide und dem Kranzkelchigen Weissdorn sind sie anzutreffen. Die ausgewachsenen Falter hingegen fliegen spaeter gezielt Blueten an, um Nektar zu trinken. Besonders gerne besuchen sie die Zwetschge, die Schlehe, die Weichsel oder die Brombeere (Rubus fruticosus agg.). Auch das Echte Johanniskraut (Hypericum perforatum) dient ihnen als wichtige Energiequelle. Um diesen Schmetterling zu foerdern, solltest Du heimische Hecken und Obstbaeume erhalten. Da keine spezifischen Daten zur Eiablage oder Ueberwinterung vorliegen, ist ein naturnah gestalteter Garten mit einer Vielfalt an den genannten Futterpflanzen die beste Unterstuetzung.
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Da die vorliegenden Datenbank-Eintraege keine spezifischen Zeitangaben fuer die Lebensstadien enthalten, koennen keine fundierten Aussagen ueber die monatlichen Aktivitaetsphasen getroffen werden.
Die Erlen-Pfeileule ist fuer Menschen und Haustiere vollkommen harmlos. Da sie keine Gifte produziert oder Brennhaare besitzt, geht von ihr keinerlei Gefahr aus. Besondere gesetzliche Schutzbestimmungen sind fuer diese Art in den vorliegenden Daten nicht aufgefuehrt.
Die Erlen-Pfeileule (Cosmia trapezina) ist ein Nachtfalter aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae), die zur Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) gehoeren. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich ueber Deutschland, Oesterreich, die Schweiz und Belgien. Als heimische Art ist sie eng an strukturreiche Landschaften mit Laub- und Mischbaumbestand gebunden. Die Falter sind fuer ihre variablen, aber stets gut getarnten Fluegelzeichnungen bekannt, die ihnen Schutz vor Fressfeinden bieten. Ihre Raupen entwickeln sich an einer beachtlichen Bandbreite von Laub- und Nadelgehoelzen, was die Art oekologisch anpassungsfaehig macht.
31 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
4 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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