Bild folgtKI-generierte IllustrationEupsilia transversa Hufnagel, 1766
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Typisch fuer die Gelbeule (Eupsilia transversa) ist ein markanter, heller Fleck auf dem Vorderfluegel, der oft von zwei kleineren weissen Punkten begleitet wird. Dieser Nachtfalter bringt pro Jahr eine Generation hervor und ist bereits im Maerz ein regelmaessiger Gast in naturnahen Gaerten. Wenn die Temperaturen steigen, sucht das Tier Nektar an den Blueten der Schlehe (Prunus spinosa), der Zwetschge (Prunus domestica) oder der Weichsel (Prunus cerasus). Die Raupen entwickeln sich im Fruehjahr und fressen an den Blaettern heimischer Laubbaeume wie dem Feld-Ahorn (Acer campestre), der Gewöhnlichen Buche (Fagus sylvatica) oder der Berg-Ulme (Ulmus glabra). Den Winter uebersteht der Falter in einer Kaeltestarre (Zustand mit stark verlangsamtem Stoffwechsel) an geschuetzten Orten wie hohlen Baumstaemmen oder dichten Hecken. Du kannst diese Art gezielt foerdern, indem du Kriech-Weiden (Salix repens) oder Apfelbaeume (Malus domestica) pflanzt. Belasse im Herbst das Laub unter deinen Gehoelzen, damit der Schmetterling dort sichere Schlupfwinkel fuer die kalte Jahreszeit findet. Als Bestaeuber leistet die Gelbeule einen wertvollen Beitrag zur oekologischen Vielfalt deines Gartens.
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Die Gelbeule ist voellig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, da sie weder sticht noch beisst. Sie unterliegt keinem speziellen Schutzstatus nach der Roten Liste, profitiert aber von giftfreien Gaerten. Du kannst den Falter bedenkenlos beobachten und dich an seiner Anwesenheit erfreuen.
Die Gelbeule (Eupsilia transversa) ist ein Nachtfalter aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Sie ist in ganz Mitteleuropa, einschliesslich Deutschland, Oesterreich und der Schweiz, verbreitet und besiedelt bevorzugt waeldnahe Lebensraeume und Gaerten. Mit einer Fluegelspannweite von etwa 40 bis 48 Millimetern und einer meist roestbraunen Grundfaerbung ist sie gut getarnt. Eine biologische Besonderheit ist ihre Flugfaehigkeit bei niedrigen Temperaturen, da sie bereits im spaeten Winter und zeitigen Vorfruehling aktiv wird.
29 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
2 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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