Bild folgtKI-generierte IllustrationSatyrium w-album
Auch bekannt als: Satyrium w-album, Ulmenzipfelfalter
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Du erkennst den Ulmen-Zipfelfalter (Satyrium w-album) an seinen namensgebenden Zipfeln an den Hinterflügeln und seiner unauffälligen, meist braunen Färbung. Als Schmetterling durchläuft er eine Verwandlung von der Raupe zum flugfähigen Tier. Die Raupe ist oligophag (auf wenige Futterpflanzen spezialisiert) und benötigt zwingend die Berg-Ulme zum Überleben. Wenn du diesen Gast in deinem Garten unterstützen möchtest, ist der Erhalt von Ulmen der wichtigste Schritt. Die erwachsenen Falter besuchen eine Vielzahl von Blüten, um Nektar zu trinken. Zu ihren bevorzugten Quellen gehören die Acker-Kratzdistel, die Brombeere und die Wilde Karde. Auch die Rundblättrige Minze oder die Sumpf-Acker-Gänsedistel werden gerne angeflogen. Du kannst den Falter oft dabei beobachten, wie er an der Gewöhnlichen Waldrebe oder der Safran-Rebendolde nach Nahrung sucht. Er ist ein friedlicher Mitbewohner, der in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch ist. Da er keine Schäden an Kulturpflanzen anrichtet, bereichert er die ökologische Vielfalt deines Gartens.
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Der Ulmen-Zipfelfalter ist für Menschen vollkommen harmlos. Es besteht keine Gefahr durch Stiche oder Gift, und auch im Garten ist er kein Schädling. Er steht für eine intakte Natur und sollte durch das Belassen von Wildstauden wie Disteln geschützt werden.
Der Ulmen-Zipfelfalter gehört zur Familie der Bläulinge (Lycaenidae) in der Ordnung der Lepidoptera (Schmetterlinge). Sein Vorkommen erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien. Als oligophag (auf wenige Pflanzenarten spezialisiert) eingestuft, zeigt er eine starke Abhängigkeit von der Berg-Ulme als Raupennahrung. Die Falter sind klein und besitzen markante Zipfel am Hinterflügel, die zur Identifizierung der Gattung Satyrium dienen.
Nahrung
oligophagous
37 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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