
Fragaria vesca
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Auch bekannt als: Monatserdbeere
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Arten
interagieren
192
Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Du erkennst die Wald-Erdbeere (Fragaria vesca) sofort an ihren dreizähligen, am Rand grob gesägten Blättern und den kleinen weißen Blüten mit der leuchtend gelben Mitte. Im Naturgarten ist sie eine unverzichtbare Nischenbesetzerin, da sie als Raupenfutter für das Brombeer-Kleinbärchen (Meganola albula) dient. Auch Wildbienen wie die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) besuchen sie regelmäßig auf der Suche nach Pollen. Wenn du einen halbschattigen Platz unter einer Hecke ökologisch beleben möchtest, ist diese Wildstaude die ideale Wahl für dich.
Heimischer Bodendecker: Wichtige Futterquelle für Bienen und Vögel ab März.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren zahlreiche Tiergruppen von der Wald-Erdbeere. Als Raupenfutterpflanze ist sie eine lebensnotwendige Basis für das Brombeer-Kleinbärchen (Meganola albula). Die Blüten bieten Insekten wie der Rotbeinigen Furchenbiene (Halictus rubicundus) eine wichtige Nahrungsquelle in der Zeit von März bis September. Im Sommer fressen Vögel wie die Wacholderdrossel (Turdus pilaris) und der Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus) die aromatischen Früchte. Auch Säugetiere wie die Rötelmaus (Myodes glareolus) und in Wildreservaten sogar Wisente (Bison bonasus) nutzen die Pflanze als Futterquelle.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Mär – Sep
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,114 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Wald-Erdbeere (Fragaria vesca) ist eine in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimische Wildstaude. Sie wird als indigen (einheimisch) oder Archäophyt (Pflanzen, die vor 1492 durch frühen Ackerbau oder Siedlungstätigkeit zu uns kamen) eingestuft und in der Roten Liste als ungefährdet (*) geführt. Ihr typischer Lebensraum sind Waldränder, Lichtungen und lichte Gebüsche. Morphologisch zeichnet sie sich durch die Fähigkeit zur Bildung von oberirdischen Ausläufern aus, mit denen sie den Boden kriechend erobert.
38 Arten interagieren mit dieser Pflanze
10 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
60 weitere Arten besuchen die Blüten
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•pollinator_interactions
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_207002843
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.